Hausturnier 2017
Die idealen Vorraussetzungen auf der Reitanlage der Familie Tim von Wülfing, Gut Haus Holzem, bildeten die Grundlage für einen reibungslosen Ablauf zweier Turniertage. Am Montag den 02. Oktober began der erste Tag um 16:30 mit einem Reiterwettbewerb. Hier kämpften 20 Reiter in allen Altersklassen um die Schleifen.
Das anschließende Springen wurde in zwei Gruppen unterteilt. Die Reiter im Anfängerstadium sowie die Ponys starteten über ein Kreuzespringen, für die schon etwas erfahrenen Reiter wurde ein E-Springen aufgebaut. Auch hier waren zusammen 20 Paare unterwegs.
Dann ging es in der Dressur in die höheren Klassen, 18 Paare maaßen sich in der A-Dressur, und 12 Paare in der L-Dressur.
Mit einer neu im Pogramm aufgenommenen Prüfung ging es dann am Dienstag den 03. Oktober weiter. Man traf sich um 10:30 bei Bodenarbeit. Hierbei soll die Gelassenheit der Paare überprüft werden. Das Pferd wird dem Richter am Halfter vorgestellt, es muß dann um Pylone, über Stangen, durch ein Stangenlabyrinth, unter einem Vorhang mit Flatterband, über eine Plane gelassen schreiten. Ebenso gehört eine Strecke im Trab und ein Rückwärtsrichten dazu.
Gut angenommen wurde der Dressurreiterwettbewerb, hier starteten 12 Gruppen a 4 Reiter.
Dieses Turnier hat große Lust gemacht auf das Hausturnier 2017. Auch dieses wird traditionell am 3. Oktober stattfinden.
5 Mannschaften hatten sich für die Mannschaftsdressur, Kostüm Wettbewerb, gemeldet. Hier kam es auf genaues reiten miteinander an, die Abstände und die Ausrichtung zueinander. Die Gruppen gaben sich große Mühe in der Optik ihrer Darstellung. Hierfür gab es eine zusätzliche Wertnoten unabhäniger Juroren aus dem Publikum. Die siegreiche Mannschaft stellte Alice im Wunderland dar. An zweiter Stelle schafften es die Eisprinzessinnen, an dritte die La Familia
Das anschließende Springen wurde dann wieder in Kreuzespringen, E – Springen, und ein A- Springen unterteilt. Für die Kleinen ging es im Kreuzespringen nach Wertnote, im E + A Springen nach Stechen.
Zum guten Schluß kam das Staffetten Springen. Erst musste ein Reiter einen kleinen Parcour bewältigen, dann musste ein Läufer kleine Sprünge überwinden, über einen Balken balancieren, verschiedene Bälle in einen Eimer werfen. Der abschließende Sprung über den Wassergraben war das Zeichen um die Zeit zu stoppen.
Beide Tage waren, mit Montag 180, und Dienstag mit 250 Zuschauern gut besucht.
Schön war, das aufgrund der hohen Zahl der Sponsoren jeder eine Preisschleife und einen Ehrenpreis bekam.
Zum Schluß bedankte sich Hannelore Heiß bei der Richterin Jutta Bodden-Weisang, die mit ihrer kreativen Kritik die Reiter immer wieder aufbaute. Den zahlreichen, und engagierten Helfern ist es zu verdanken, dass die Veranstaltung so reibungslos ablaufen konnte.